Wie heißen die Monate auf Italienisch
Italienisch

Wie heißen die Monate auf Italienisch?

Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsziele für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Einerseits liegt das sicher daran, dass es ein Nachbarland ist. Andererseits hat Italien sehr viel zu bieten. Denn Italien ist für seine Kultur, Geschichte und sein gutes Essen bekannt. Da stellt sich einem doch die Frage, ob es nützlich wäre, Italienisch zu lernen. Wir sollten uns auch fragen, wie schnell man Italienisch lernen kann und wie schwierig es ist, Italienisch zu lernen.

In diesem Artikel werden wir auf diese Fragen eingehen. Überdies werden wir ein wenig über die italienische Aussprache und Grammatik sprechen, mithilfe der italienischen Monate.

Italienische Monate – Italienische Aussprache und Grammatik

Zunächst gehen wir auf die Aussprache ein. Du solltest dazu wissen, dass man die meisten Wörter so ausspricht, wie sie geschrieben werden. Genauso wie auch im Deutschen. Das macht es einfacher für Deutschsprachige. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, die man sich merken muss. Da wir die italienischen Monate als Beispiel hernehmen, werden wir uns zunächst diese anschauen.

Italienisch Deutsch
gennaio Januar
febbraio Februar
marzo März
aprile April
maggio Mai
giugno Juni
luglio Juli
agosto August
settembre September
ottobre Oktober
novembre November
dicembre Dezember

Wie du siehst, sind die Monatsnamen in beiden Sprachen sehr ähnlich, was daran liegt, dass diese aus dem Lateinischen stammen. Nun aber zur Aussprache. Im Grunde genommen werden Konsonanten im Italienischen zum Großteil wie im Deutschen ausgesprochen. Allerdings gibt es Ausnahmen, die wir hier wiedergeben.

Buchstabe/Buchstabengruppe Aussprache Beispiel
c deutsches k la cura (die Heilung)
ce/ci tsche/tschi dicembre (Dezember)
cc deutsches k aber stärker betont il succo (der Saft)
cce/cci tsch aber stärker betont il laccio (die Schnur)
ch deutsches k la michetta (die Semmel)
cch deutsches k aber stärker betont la bacchetta (der Stock)
cia/cio/ciu tscha/tscho/tschu la ciabatta (das Ciabatta)
g deutsches g agosto (August)
ge/gi dsche/dschi maggio (Mai)
gh deutsches g gli spaghetti (die Spaghetti)
gl lj luglio (Juli)
gn nj giugno (Juni)
h stumm am Wortanfang l’hotel (das Hotel)
qu deutsches ku quanto (wieviel)
r gerolltes r febbraio (Februar)
rr stark gerolltes r la serra (das Gewächshaus)
sca/sco/scu ska/sko/sku la scala (die Leiter)
sce/sci sche/schi il pesce (der Fisch)
scia/scio/sciu scha/scho/schu il prosciutto (der Schinken)
v deutsches w novembre (November)

Aussprache der Monatsnamen

Nachdem wir jetzt wissen, wie die Aussprache funktioniert, können wir uns die Monate genauer anschauen. Übrigens, die Vokale werden ziemlich gleich wie im Deutschen ausgesprochen.

Monat Aussprache
gennaio dschennaio
febbraio febbraio
marzo marzo
aprile aprile
maggio madscho
giugno dschunjo
luglio luljio
agosto agosto
settembre settembre
ottobre ottobre
novembre novembre
dicembre ditschembre

Grundelemente der Grammatik

Grundelemente der Grammatik

Zunächst solltest du wissen, dass das italienische Alphabet nur 21 Buchstaben hat. Das j, k, x, y und w gibt es nicht. Zudem ist die italienische Grammatik der deutschen Grammatik sehr ähnlich. Allerdings ist sie einfacher, denn es gibt zum Beispiel keine Fälle.

Deshalb beginnen wir mit der Satzstellung, die ist nämlich genau gleich wie im Deutschen. Ein Hauptsatz besteht in beiden Sprachen aus Subjekt, Objekt und Verb. Dabei ist die Reihenfolge normalerweise Subjekt – Verb – Objekt. Zum Beispiel der deutsche Satz “Franz mag den Dezember” übersetzt man auf Italienisch mit “Francesco adora il dicembre”. Wie du siehst wird “il dicembre” nicht dem vierten Fall angepasst wie im Deutschen. Deshalb kann man das Objekt und Subjekt oft nur daran erkennen, wo im Satz es steht. Genauso wie im Deutschen, kann man die Wortstellung ändern, wenn man die Betonung ändern möchte.

Hauptwörter und Präpositionen

Ebenso wie im Deutschen haben auch im Italienischen die Hauptwörter ein Geschlecht. Allerdings gibt es nur ein weibliches und männliches. Denn das Neutrum fällt weg. Im Allgemeinen kann man das Geschlecht sehr oft an der Endung des Nomens erkennen. Das macht es viel einfacher als im Französischen, wo man keine andere Wahl hat, als das Geschlecht zu lernen. Zum Beispiel sind Substantive, die auf -a enden, in der Regel weiblich. Hingegen sind Nomen, die auf -o enden, normalerweise männlich. Es gibt Ausnahmen dieser Regel, und zwar bei Lehnwörtern. Zum Beispiel ist poeta (zu Deutsch Dichter) männlich, denn das Wort kommt aus dem Griechischen. Darüber hinaus gibt es auch noch Hauptwörter, die mit -e enden. Diese können entweder maskulin oder feminin sein.

Wenn wir uns jetzt die italienischen Monate anschauen, sehen wir, dass es dort sowohl -o und -e Endungen gibt. Wie auch im Deutschen sind alle Monatsnamen im Italienischen männlich. Falls du dich jetzt fragst, wie man den Plural bildet, dann lies gleich weiter. Denn die Mehrzahl wird mit einer veränderten Endung angezeigt.

Singular Plural Beispiel
-o -i treno – treni (Zug – Züge)
-a -e bella – belle (Schöne – Schönen)
-e -i pane – pani (Brot – Brote)

Neben diesen drei Hauptendungen gibt es auch noch Wörter, die mit -i, -u, oder einem Konsonanten enden. Diese muss man halt auswendig lernen. Aber zum Glück gibt es nicht allzu viele.

Da es im Italienischen kein Fallsystem gibt, werden die Fälle mithilfe von Präpositionen angezeigt. Dabei gibt es für den ersten und vierten Fall keine Präposition, da diese durch die Position im Satz angezeigt werden.

Fall Präposition Beispiel
Genitiv (wessen?) di il fratello di Silvia (Silvias Bruder)
Dativ (wem?) a dare il libro a Gianni (Gianni das Buch geben)
Ablativ (wo? woher?) da vengo dal lavoro (ich komme von der Arbeit)

Verben und Adjektive

Genauso wie im Deutschen werden Verben im Italienischen konjugiert. Dabei verraten die Endungen die Person, die Zeitform und den Numerus. Die Endungen sind relativ regelmäßig. Allerdings kommt es darauf an, in welche der drei Kategorien das Verb fällt. Es gibt Verben, die auf -are, -ere oder -ire enden. Damit du dir einen Überblick über die Konjugationen verschaffen kannst, findest du in dieser Tabelle die Verbformen für die Gegenwart.

Deutsch -are (amare – lieben) -ere (vivere – leben) -ire (sentire – fühlen)
ich am-o – liebe viv-o – lebe sent-o – fühle
du am-i – liebst viv-i – lebst sent-i – fühlst
er/sie/es am-a – liebt viv-e – lebt sent-e – fühlt
wir am-iamo – lieben viv-iamo – leben sent-iamo – fühlen
ihr am-ate – liebt viv-ete – lebt sent-ite – fühlt
sie am-ano – lieben viv-ono – leben sent-ono – fühlen

Wenngleich es einige Unterschiede gibt, so sind die Endungen relativ regelmäßig. Das hilft ungemein beim Lernen. In anderen Zeiten hängt man dann einfach eine andere Endung an.

Anders als im Deutschen gibt es im Italienischen jeweils eine männliche und eine weibliche Form des Adjektivs. Zum Beispiel würden wir im Deutschen sagen “er ist schön” und “sie ist schön”. Das Adjektiv “schön” verändert sich dabei nicht. Aber auf Italienisch würde man sagen “(lei) est bella” (weiblich) und “(lui) est bello” (männlich). Übrigens würden die Italiener das er/sie weglassen, weil die Endung anzeigt, ob es sich um sie oder er handelt. Auch in der ersten Person gleicht man das Adjektiv seinem eigenen Geschlecht an. Zum Beispiel sagt eine Frau “ho fredda” (zu Deutsch “mir ist kalt”) und ein Mann “ho freddo”.

Wie schwierig ist es, Italienisch zu lernen?

Italienisch lernen

Nachdem du jetzt einen Überblick über die Sprache hast, können wir darüber reden, wie schwierig es ist Italienisch zu lernen. Wenn Deutsch deine Muttersprache ist, dann wird dir das Italienisch lernen gar nicht so schwerfallen. Zum einen ist die deutsche Grammatik viel komplizierter als die italienische. Da bist du also gut vorbereitet. Außerdem sind auch die italienischen Laute ähnlich wie im Deutschen, du wirst es also nicht schwierig finden, die Aussprache zu lernen.

Weil Italienisch sehr stark mit dem Lateinischen verbunden ist, gibt es viele Wörter, die dir bekannt sein werden. Denn auch im Deutschen kommen viele Wörter von Latein. Zum Beispiel das deutsche Wort Annalen kommt vom lateinischen annus, was Jahr bedeutet. Im Italienischen heißt Jahr anno und kommt ebenfalls vom Lateinischen. Dasselbe haben wir ja auch bei den italienischen Monaten gesehen. Wie du siehst, ist es also gar nicht so schwer Italienisch zu lernen, vor allem wenn du deutschsprachig bist.

Wie schnell kann man Italienisch lernen?

Falls du dich jetzt fragst, wie schnell du Italienisch lernen kannst, die Antwort ist, dass es auf so einiges ankommt. Zunächst kommt es auf deine Motivation an. Je größer deine Motivation, desto schneller wirst du die Sprache lernen. Außerdem kommt es darauf an, wie viel Zeit du investierst und wie du Italienisch lernst. Denn mit einem Kurs wirst du es schneller lernen, als wenn du es dir selbst mit einem Buch beibringst. Übrigens lernt man Italienisch am schnellsten, wenn man in Italien ist. Es ist also gar nicht so einfach zu sagen, wie schnell man Italienisch lernen kann, denn es hängt von vielen Faktoren ab.

 

Aber ein sehr guter Weg, schnell Italienisch zu lernen, ist, es mit einem Sprachlehrer zu lernen. Auf der Sprachplattform italki kannst du dir deinen Lehrer selbst aussuchen. Zudem bekommst du einen Sprachkurs, der auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Finde jetzt deinen Italienischlehrer , da wird das Lernen zum Kinderspiel.

 

Wenn du auch an anderen Sprachen und Kulturen interessiert bist, dann lies doch unseren interessanten Artikel über chinesische Traditionen.

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