Französisch

Wie stellt man sich auf Französisch vor?

Wie stellt man sich auf Französisch vor

Französisch ist eine wunderschöne Sprache, mit einer gewissen Melodie. Und auch die französischen Traditionen sind etwas Besonderes. Wenn du Frankreich oder ein anderes französischsprachiges Land besuchen möchtest, dann solltest du diese kennen. Denn, es nicht nur wichtig was man sagt, sondern auch wie man es sagt. Und das fängt schon bei der Begrüßung an. Deshalb reicht es nicht, die richtigen Worte zu kennen. Es ist wichtig, dass man sich richtig auf Französisch vorstellen kann.

In diesem Artikel werden wir dir darum erklären, wie man sich bei einer Begrüßung richtig verhält. Und du lernst auch wichtige französische Sätze.

Warum es nicht so einfach ist, sich richtig auf Französisch vorzustellen

Obwohl es einfach scheint, sich vorzustellen funktioniert das auf Französisch anders als auf Deutsch. Das liegt vor allem daran, dass es kulturelle Regeln und Traditionen zur Begrüßung gibt. Dementsprechend muss man sich an diese halten, wenn man es richtig machen will. Zum Glück sind diese aber kein Geheimnis. Weshalb wir dir erklären können, wie man es richtig macht.

Zunächst müssen wir uns also mit der Begrüßung auf Französisch beschäftigen. Und die typische französische Begrüßung kann für Menschen aus anderen Kulturen unangenehm sein. Vor allem Leute aus nördlichen Ländern finden es am Anfang schwer, sich mit dieser Begrüßungsart anzufreunden. Denn in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern, wie Belgien, küsst man sich zur Begrüßung. Doch dabei gibt es Regeln und die können kompliziert sein, wenn man nicht damit aufgewachsen ist. Deshalb gehen wir hier näher auf diese Eigenart ein.

Der französische Begrüßungskuss

Der französische Begrüßungskuss

Wenn man im deutschsprachigen Raum aufgewachsen ist, dann ist ein Begrüßungskuss zwar bekannt, doch nur im Familien- oder unmittelbaren Freundeskreis. Es würde uns komisch erscheinen, einer fremden Person einen Begrüßungskuss zu geben. Aber genau das machen die Franzosen. Bei ihnen ist das nicht nur eine Tradition, sondern eine Gewohnheit. Denn sie machen das ganz automatisch, ohne darüber nachdenken zu müssen. Ein verliebtes Paar küsst sich natürlich auf den Mund. Aber was macht man, wenn man kein Paar ist? Ganz einfach, man gibt sich ein Bussi oder “bisou”, wie es auf Französisch heißt, auf die Wange.

Übrigens kann dieses Bussi auch einfach eine Berührung Wange an Wange sein, mit oder ohne Küsschen-Geräusch. Allerdings stellt sich jetzt die Frage, wem man so einen Schmatz gibt. Und das ist eine wichtige Frage, denn man kann nicht einfach jedem einen “bisou” aufdrücken. Grundsätzlich hängt das von der Beziehung ab, die man mit der anderen Person hat. Demzufolge gibt man Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern einen Begrüßungskuss. Dazu gehören auch Freunde von Freunden, sogar wenn man diese nicht kennt. Im Gegensatz dazu würde man seinem Chef oder einem Kunden kein Küsschen zur Begrüßung geben. Es gibt also einen Unterschied im beruflichen und freizeitlichen Bereich. Allerdings ist es kein Problem, Kollegen mit einem Kuss zu begrüßen.

Aber man muss auch auf das Alter und den Status des Gegenübers achten. Wenn jemand älter ist als du oder einen höheren Status hat, dann ist es unüblich, einen Begrüßungskuss zu geben. Das klingt jetzt vielleicht alles sehr kompliziert, doch wir haben einen super Trick. Denn ob man ein Bussi gibt oder nicht, hängt auch damit zusammen, ob man zu jemanden “tu” oder “vous” sagt. Also ob man jemanden duzt oder siezt. Deshalb kannst du der Regel folgen, wenn du die Person duzen würdest, gib einen Schmatz, sonst nicht.

Die Anzahl der Begrüßungsküsse

Bevor wir jetzt auf wichtige französische Sätze zum sich Vorstellen eingehen, müssen wir darüber sprechen, wie viele Küsse man gibt. Denn das hängt ganz von der Region ab. Zwischen einem Kuss und fünf Küssen ist alles möglich. Zum Beispiel gibt man in Paris normalerweise zwei Wangenküsse. Hingegen in Belgien gibt man drei Bussis zur Begrüßung.

Übrigens geben sich auch Männer untereinander zur Begrüßung Wangenküsse. Weil es schwierig sein kann, zu wissen, wo man wie viele Küsschen gibt, ist es am besten, die Einheimischen zu beobachten. Damit kann man leicht herausfinden, wie man sich selbst verhalten soll. Gar keinen Kuss zu geben, kann nämlich falsch aufgefasst werden. Und man will ja nicht gleich bei der Begrüßung ins Fettnäpfchen treten. Aber mach dir keinen Stress, denn auch Franzosen sind sich nicht immer sicher wie viele Küsse man geben soll.

Außerdem gibt man sich im französischsprachigen Raum auch Abschiedsküsse. Das sind dann genau gleich viele wie bei der Begrüßung. Wenn man sich in einer beruflichen oder formellen Situation befindet, dann begrüßt man sich mit einem Händedruck. Genau gleich wie im deutschsprachigen Raum. Allerdings ist es ein leichterer Händedruck. Und es ist auch ganz wichtig, dass man sich dabei gegenseitig in die Augen sieht.

Wie man sich richtig vorstellt

Nachdem wir uns die Begrüßung genauer angeschaut haben, können wir uns jetzt darauf konzentrieren, uns auf Französisch vorzustellen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man weiß, welche Wörter und Sätze man verwenden soll. Dazu solltest du wissen, dass es im Französischen, wie im Deutschen, eine höfliche und eine umgangssprachliche Form gibt. Wie das “du” und das “Sie”, gibt es in der französischen Sprache das “tu” und das “vous”. Dementsprechend verwendet man jene Form, die dem Gesprächspartner oder der Gesprächspartnerin angemessen ist.

Wichtige Sätze für Anfänger

Hier sind französische Sätze und Wörter, die zur Vorstellung und Begrüßung nützlich sind.

Begrüßung

Französisch Deutsch
Bonjour! Guten Tag!
Bonsoir! Guten Abend!
Salut! Hallo! (im Freundes- und Familienkreis)

Übrigens werden hier dann entweder Begrüßungsküsse gegeben oder einen Händedruck.

Sich und andere auf Französisch vorstellen

Französisch Deutsch
Je m’appelle Nicole. Ich heiße Nicole.
Mon nom est Franz. Mein Name ist Franz.
Je suis Madame Schmid. Ich bin Frau Schmid. (im Berufsleben)
Ça c’est Anja. Das ist Anja.
Je vous présente ma femme, Carolin. Darf ich Ihnen meine Frau, Carolin, vorstellen.
Voici, mon collègue Monsieur Schröder. Das ist mein Kollege, Herr Schröder.
Enchanté(e) de faire votre connaissance. Ich freue mich, Sie kennenzulernen. (Das zweite “e” ist die weibliche Form)
De même. Gleichfalls. (Als Antwort auf den vorherigen Satz.)

Weitere nützliche Ausdrücke

 

Französisch Deutsch
Comment vas-tu? / Comment allez-vous? Wie geht es dir? / Wie geht es Ihnen?
Ça va? / Comment ça va? Wie geht’s (umgangssprachlich)
Très bien, merci. Et vous? / Et toi? Sehr gut, danke. Und Ihnen? / Und dir?
Ça va bien. Mir geht’s gut.
Vous venez de quel pays? Aus welchem Land kommen Sie?
Tu viens d’où? Wo kommst du her?
Je viens d’Allemagne. Ich komme aus Deutschland.
Je suis d’Autriche. Ich bin aus Österreich.

Verabschiedung

Französisch Deutsch
Salut! Tschau! (umgangssprachlich)
À tout à l’heure! Bis später!
Au revoir! Auf Wiedersehen!

Ebenso wie bei der Begrüßung gibt man hier entweder einen Abschiedskuss oder einen Händedruck.

Solange du dir diese Sätze merkst, wirst du gar kein Problem haben dich auf Französisch vorzustellen. Außerdem mögen es französischsprachige Menschen, vor allem die Franzosen, wenn man sich bemüht ihre Sprache zu sprechen. Mit diesem Wissen kannst du dir also Pluspunkte sammeln.

Französisch lernen

Französisch lernen

Wenn man weiß, wie man mit Leuten, die man gerade kennengelernt hat, in ihrer Sprache spricht, ist das ein Vorteil. Und zwar nicht nur, wenn man im Urlaub ist. Denn auch im beruflichen Bereich ist es von Nutzen, sich mit einem Geschäftspartner in dessen Sprache zu unterhalten. Wenn du also im Beruf oder Privatleben mit französischsprachigen Menschen Umgang hast, dann lohnt es sich auf jeden Fall Französisch zu lernen.

Außerdem ist Französisch eine Weltsprache, denn sie wird in über 50 Ländern gesprochen. Sie ist sogar in 29 Ländern Amtssprache. Dementsprechend sprechen viele Menschen auf der Welt Französisch, über 400 Millionen, um genau zu sein. Französischkenntnisse sehen auf einem Lebenslauf also auf jeden Fall gut aus.

Beste Methode, eine Sprache zu lernen

Durchaus am besten lernt man eine Sprache, indem man einen Kurs mit einem Sprachlehrer macht. Denn da bekommt man nicht nur das Material in einer leicht lernbaren Form präsentiert, sondern auch auf jemanden zum Üben. Auf der Sprachplattform italki kannst du dir deinen persönlichen Lehrer sogar selbst aussuchen. Einerseits wird dieser oder diese einen Lernplan nur für dich aufstellen, der genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Andererseits kannst du dir auch selbst aussuchen, wann deine Stunden stattfinden werden. Da wird Französisch lernen zum reinen Vergnügen und ein Kinderspiel. Finde noch heute deinen Französisch-Lehrer.

Außerdem kannst du von einem Französisch-Lehrer auch viel über die französische Kultur lernen. Das ist etwas, das du von einem reinen Onlinekurs oder beim Selbststudium nicht bekommst. Denn man kann eine Sprache nur dann richtig beherrschen, wenn man auch die Kultur versteht. Mitunter fällt es einem sogar leichter eine Sprache zu lernen, wenn man etwas von der Kultur weiß. Und die französische Kultur ist hochinteressant. Ebenso ist die französische Geschichte sehr spannend.

Übrigens kannst du mit italki auch noch viele andere Sprachen lernen. Vielleicht interessierst du dich auch für Spanisch. Denn diese ist nämlich auch eine Weltsprache. Falls du dir jetzt die Frage stellst, welche der beiden Sprachen du lernen sollst, finde es heraus. Denn in unserem Artikel Soll ich Französisch oder Spanisch lernen? beantworten wir diese Frage.

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